Im Frühling steht der Garten in den Startlöchern für die neue Saison. Jetzt geht es darum, die richtigen Vorbereitungen zu treffen, damit im Sommer alles üppig grünt und blüht. Frühjahrsblüher müssen gepflegt, die Aussaat muss vorbereitet und sommerblühende Gehölze wie Rispenhortensie und Sommerflieder müssen beschnitten werden. Es gibt viel zu tun für Gartenliebhaber!
Die Kollektion „Thonet All Seasons“ aus der Bauhaus-Zeit erlebt einen zweiten Frühling. Die Stahlrohrklassiker werden dank einer speziellen Technologie zu witterungsbeständigen und formschönen Begleitern im Außenbereich.

Die Tage werden wieder länger und langsam wird es auch wärmer. Eine Ahnung von Sommer kommt auf und Hobbygärtnern juckt der grüne Daumen. Endlich geht es nach der Winterpause wieder los. Raus ins Freie. Nach den langen dunklen und kalten Monaten hat der Garten jetzt eine Wellnesskur dringend nötig. Der Rasen sieht gar nicht schön aus. Laubreste müssen entfernt, abgestorbene Äste aufgehoben werden. Auch wenn man im Herbst gründlich gerecht hat, der Wind weht doch immer wieder so einiges hinüber. Mähen sollte man den Rasen allerdings erst, wenn der Frost wirklich vorbei ist und die Halme länger als fünf Zentimeter sind. Nach dem ersten Schnitt freut sich der Rasen über eine leichte Düngung.

Ist der Boden nicht mehr gefroren, geht es in den Beeten weiter. Unkraut wird gezupft und das Laub von den Stauden entfernt. Lässt man es liegen, so fangen die neuen Triebe unter der feuchten Schicht leicht an zu faulen. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, um Lücken in den Beeten mit neuen Pflanzen aufzufüllen oder Erfrorenes zu ersetzen. Pflanzt man relativ früh im Jahr, so haben die Pflanzen mehr Zeit, sich kräftig zu entwickeln. Bei empfindlichen Pflanzen sollte man allerdings bis nach den Eisheiligen warten, um sie in die Beete zu setzen.Besteht keine Frostgefahr mehr, muss man seine Ungeduld nicht länger zügeln.

Jedoch sollten ein paar Dinge beim Pflanzen beachtet werden: Die einzelnen Gewächse benötigen ausreichend Platz zum Wachsen. Also bitte nicht zu eng beieinander pflanzen. Im Beet tut es den jungen Pflanzen gut, wenn man dem Boden ein wenig Kompost untermischt. Auch benötigen sie, um sich richtig gut zu entwickeln, ausreichend Nährstoffe. Sind Sie sich unsicher, welche Art von Dünger sich für welche Pflanze eignet, fragen Sie am besten im Fachhandel nach. Die richtige Auswahl entscheidet über Erfolg oder Misserfolg, das heißt über Blütenpracht oder -armut.

Wege und Ruhezonen prägen das Gesamtbild eines Gartens mit und auch an ihnen geht der Winter nicht immer spurlos vorbei. Unkraut muss aus den Fugen herausgekratzt und Steine und Holzplanken müssen mit einem Hochdruckreiniger vom Moos befreit werden. Natursteine liegen im Übrigen auch 2016 wieder voll im Trend, der ganz deutlich in Richtung mediterran geht. Blau ist die Farbe, mit der man im Garten Mittelmeer-Akzente setzen kann. Lavendel, Rittersporn, Hortensien und Glockenblumen zaubern südländisches Flair in Kübel und Beete. Daneben leuchtet es in allen Gelbtönen – von saftigem Zitronen- über warmes Buttergelb bis hin zu gedecktem Safran. Gelb ist die Topffarbe dieses Jahres: Sommer, Sonne, Gelb.

In den vergangenen Jahren hat sich immer mehr der Trend vom grünen Wohnzimmer durchgesetzt und auch in diesem Jahr geht es nicht nur darum, dass es schön blüht, sondern, dass Garten sowie Terrassen und Balkone bequeme Rückzugsorte unter freiem Himmel sind. Gemütliche Loungesofas sorgen mit ihren breiten Sitzflächen für Relax-Feeling. Kissen und Outdoorlampen, die genauso gut im Wohnzimmer stehen könnten, vermitteln eine anheimelnde Atmosphäre. Wichtig ist auch ein Esstisch, der sich mit wenigen Griffen in eine schöne Tafel verwandeln lässt. Harte Bierbänke, -tische und wackelige Hocker gehören nicht mehr nach draußen. Viele der neuen Möbel sind multifunktional, können ganz einfach von drinnen nach draußen mitgenommen werden. Schön und praktisch. Damit steht einem wunderbaren Sommer im Garten nichts mehr im Weg!

Artikel aus RHEINexklusiv Ausgabe Frühjahr 2016

Fotos ©: Thonet (3)